
Titelbild
Eine Matte am Rande eines Priels. Im Vordergrund eine Pflanze der unteren Salzwiesen, ein Queller. Die Matte besteht fast ausschließlich aus langen, fadenförmigen Cyanobakterien.

Januar
Kieselalge aus dem Schlickwatt am Jadebusen. Pleurosigma oder Gyrosigma spec.
Die Zellen können auf Oberflächen gleiten.

Februar
Entomoneis alata. Kieselalge aus einer Matte im Inselosten von Norderney. Aufnahme gestackt.

März
Melosira. Kieselalge, bildet lange Ketten und stabilisiert dadurch Kieselalgenmatten.


April
Thuricola spec. Vasentierchen. Ein sesshaftes Wimperntierchen, das sich Nahrung herbeistrudelt. Bei einer Störung zieht es sich blitzartig in seine Kammer zurück und verschließt sie mit einer kleinen Klappe.




Mai
Konglomerat verschiedener Kieselalgen. Kieselalgenmatte am Mittelweg, Norderney.

Juni
Ein Wimpertierchen.

Juli
Lyngbia, ein Cyanobakterium. Die Zellen bilden eine Röhre, in der sie entlang gleiten können. Gefunden in einer Kieselalgenmatte.


August
Ein Glockentierchen (Vorticella). Dieses Wimperntierchen sitzt mit seinem Stielchen wohl auf einer kleinen, schleimigen Kolonie anderer Planktonorganismen.
Wattenmeer zwischen Insel und Festland.

September
Noch eine Kieselalge, möglicherweise wieder Pleurosigma oder Gyrosigma (?). Die Zellen gleiten auf Oberflächen und kommen daher in ruhigen Pfützen oder Kieselalgenmatten vor.
Kieselalgen sind phototrophe Organismen. Sie binden CO2 und produzieren Sauerstoff. Sie enthalten grünes Chlorophyll. Dieser Farbton ist allerdings unter anderen Farbstoffen versteckt, so dass sie meist gelblich-bräunlich erscheinen.

Oktober
Ausnahmsweise wohl mal eine Grünalge (?) in einer Cyanobakterienmatte. Hier liegen jeweils 2 Zellen hintereinander. Links: Hellfeldaufnahme. Unten: Autofluoreszenz nach Beleuchtung mit blauem Licht. Chlorophyll erscheint dann rot.


November
Das ist ein bisschen verunglückt. Abgebildet ist ein Sandkörnchen aus der Brandungszone des Nordseestrands. Darauf sitzen viele kleine Kieselalgen. Dadurch werden diese nicht weggespült. Gleichzeitig sinkt die Dichte des Sandkorns. Es bleibt also oben liegen. Clever!


Dezember
Eine Foraminifere (Kammerling). Gefunden im Sandwatt bei Norderney, aber auch als Plankton im freien Wasser. Wahrscheinlich ist es nur noch ein Skelett.
Bildquellen
- Schlopp_Bakterienmatten: Rolf
- Pleurosigma_Gyrosigma_Schlickwatt_Jadebusen: Rolf
- Entomoneis_alata: Rolf
- Melosira_Kieselalge_Norderney: Rolf
- Kieselalgenmatte_Norderney_Rolf Schauder_10: Rolf
- Vasentierchen_2: Rolf
- _1605931-RW2_DxO_DeepPRIME: Rolf
- WhatsApp Image 2025-12-30 at 23.25.06: Rolf
- Image Objektiv 40x_21-16-24-2: Rolf
- Glockentierchen: Rolf
- Sandstrand_mit_Kieselalgen_Nordstrand_Norderney: Rolf
